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Das Bild zeigt eine Wand mit diversen großformatigen Panoramabildern. Davor stehen – als Silhouetten – ein Mann und eine Frau
Panoramabilder-Ausstellung im Regierungspräsidium Karlsruhe von Fotograf Holger Tuttas (Planung) | Bild: Holger Tuttas



Große Panoramabilder zu Schnäppchenpreisen!

Autor: Holger Tuttas


Ein Problem des Kreativen: Die Werke vermehren sich. Immer mehr sammelt sich an und irgendwann wird’s schwierig, sich unfallfrei durchs Atelier zu bewegen. Ich muss also Platz schaffen. Viele Ausstellungstücke meiner großformatigen Wandbilder werde ich daher ab Mitte März zu Schnäppchenpreisen verkaufen.

Im Angebot sind sowohl Direktdrucke aus der Serie "volksbilder", als auch besonders exklusive Acryl/Dibond-Bilder. Live zu sehen ist ein Teil der Bilder während der Schwarzwald-Ausstellung des Regierungspräsidiums Karlsruhe, zu der ich Sie hiermit herzlich einladen möchte:

Das Bild zeigt eine Wand mit diversen großformatigen Panoramabildern. Davor stehen – als Silhouetten – ein Mann und eine Frau



Das Bild zeigt eine Wand mit diversen großformatigen Panoramabildern. Davor stehen – als Silhouetten – ein Mann und eine Frau



Bild(er) kaufen

Das Gesamt-Angebot und Infos wie Sie die Bilder kaufen können, werde ich in Kürze hier veröffentlichen.












Infos

Panoramabilder
Panoramabilder eröffnen uns neue Perspektiven auf die Welt, indem sie Weite, Tiefe und Kontext in einer einzigen Aufnahme zusammenführen. Anders als herkömmliche Einzelbildaufnahmen, die oft ein begrenztes Sichtfeld haben, fassen Panoramabilder große Landschaften, Stadtansichten oder architektonische Szenerien in einer fortlaufenden, oft horizontalen Bildreihe zusammen. Dadurch entstehen eindrucksvolle, immersive Bilder, die den Betrachter mitten ins Geschehen versetzen.

Es gibt verschiedene Ansätze, Panoramabilder zu erstellen. Einer der gängigsten ist das Stitchen, also das Zusammenfügen mehrerer Einzelaufnahmen zu einem nahtlosen Panorama. Dabei werden Sequenzen von Bildern aufgenommen, die sich leicht überlappen. Moderne Software erkennt Ähnlichkeiten, korrigiert Verzerrungen und Belichtungsunterschiede und erzeugt daraus ein großes Endbild. Wichtige Faktoren dabei sind eine konsistente Perspektive, gleichmäßige Belichtung und achtsame Regelung von Verwacklungen durch ein stabiles Stativ oder eine stabile Befestigung.

Kameraausrüstung spielt eine zentrale Rolle. Für horizontale Panoramen eignen sich oft Weitwinkel- oder Ultraweitwinkelobjektive, die mehr Szene in einem einzelnen Bild einfangen. Wer höchste Detailfülle wünscht, greift zu höherer Auflösung, was die Anzahl der Aufnahmen erhöht. Es gibt jedoch auch den Trend zum “nativem” Panoramen in digitalen Kameras, bei denen das Kamerasystem schon im Objektiv- oder Sensorprozess eine Panoramaaufnahme erstellt. Stative mit einer Rotationsbasis erleichtern das gleichmäßige Drehen der Kamera um den Nodalpunkt, was Verzerrungen minimiert und die Stiche präziser macht.

Eine gute Planung vor dem Shooting lohnt sich. Wichtige Überlegungen sind das gewünschte Seitenverhältnis des Panoramas (beispielsweise 2:1, 3:1 oder noch breiter), die Landschaft oder Szene, die eingefangen werden soll, und die Überlegung, ob das Panorama als Druckphase oder als digitales Bild genutzt wird. Zusätzlich ist die Wahl des Standpunkts entscheidend: Ein hoher Aussichtspunkt, eine Brücke oder eine ruhige Straßenperspektive können dramatische Resultate liefern. Überlegungen zur Tiefenwirkung helfen, Objekte im Vordergrund scharf abzubilden, während der Hintergrund weiter in Szene kommt.

Fototechnisch lässt sich zwischen horizontalen, vertikalen und sphärischen Panoramen unterscheiden. Horizontale Panoramen zeigen oft weite Landschaften oder Cityscapes, während vertikale Panoramen eine vertikale Ausdehnung betonen – beispielsweise eine lange Fassade oder eine Bergkette. Sphärische Panoramen, oder 360-Grad-Panoramen, umfassen das komplette Umfeld rund um die Kamera und sind besonders in der virtuellen Realität beliebt. Je nach Format ergeben sich unterschiedliche Gestaltungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten.

Nach dem Fotografieren kommt die Bildbearbeitung. Die Aufnahmen werden in einer Stitching-Software zusammengefügt. Dabei können Anpassungen notwendig sein: Belichtungs- und Weißabgleich, Korrektur von Verzerrungen, Entfernung von Geäst, Stürzen oder störenden Elementen. Anschließend kann das Panorama weiter retuschiert werden, um den Himmel zu betonen, Vordergrunddetails hervorzuheben oder die Farbintensität zu optimieren. Sehr detailorientierte Panoramen profitieren von einer feinen Schärfe- und Rauschreduzierung, während bei sehr großen Panoramen das Dateigrößenmanagement wichtiger wird, insbesondere wenn die Bilder online geteilt oder gedruckt werden sollen.

Künstlerisch betrachtet bieten Panoramabilder einzigartige Möglichkeiten, Stimmungen zu vermitteln. Weite Landschaften laden zu Einsichten über Raum und Zeit ein, während Panoramen in urbanen Räumen oft das Pulsieren der Stadt sichtbar machen: Linienführung, Architektur, Lichtführung und die Beziehung zwischen Mensch und Umgebung. Die Komposition wird dabei primär über die Kontinuität der Perspektive und die Länge der aufgenommenen Sequenz gesteuert. Geduld, Präzision und eine klare Vorstellung davon, was im Endbild sichtbar sein soll, helfen, starke Panoramen zu erzeugen.